SpaĂźanwaltschaft

Folgende Anzeige ging von unserem Zuschauer Bernhard Huber aus Dettingen bei der SpaĂźanwaltschaft Mombach ein  -> zur Anzeige

Bohnebeitel-DZ

FĂĽr Sitzungsgäste (aus der Ferne) bietet das Atrium Hotel Mainz auch 2015 diesen besonderen Service: das Bohnebeitel-Doppelzimmer. Gegen Vorlage der Sitzungskarten können sie zum Preis von 111 Euro in dem 4,5-Sterne-Haus ĂĽbernachten. In den komfortablen Zimmern lässt sich nach der Narretei gut abschalten. Am Morgen bringt ein leckeres FrĂĽhstĂĽcksbĂĽffet den Kreislauf wieder in Schwung. Der Sonderpreis gilt nur an den Bohnebeitel-Sitzungsterminen.

 

"Besucher"-Hinweis

Wenn Sie Ihre Maus auf die "wandernden" Bohnebeitel-Bühnenaktive im Titelkopf ziehen, erscheint ein Pfeil. Diesen bitte drücken, dann hören Sie Originaltöne aus der Sitzungskampagne 2010. Bleiben Sie mit der Maus auf einem Bild, erscheint ein Quadrat, mit dem der Ton gestoppt werden kann.

 

Frohe Weihnachten


 

 

 

Traditioneller Worschtobend eröffnet die Kampagne

Foto und Text: Gerd Plachetka

„Schee, dass ihr widder do seid“

Der Humorstandort Mombach steht in seiner 128. Kampagne wie eine eins und auch die Aktiven lassen sich kein kulturpessimistisches Salz in die Fassenachtssuppe streuen.  Der authentisch folkloristische Reigen aus mitreiĂźenden Vorträgen, weinseliger Schunkelmusik ist phantastischer Kokolores aus Mombach und seit vielen Jahren von der närrischen BĂĽhne nicht wegzudenken. „Das Flaggschiff der Bohnebeitel bleibt unsere Sitzung“, berichtet ihr erster Flaggoffizier Heinz Meller. Die Ăśbertragung der Mombacher Saalfassenacht habe dem SWR auch wieder in der vergangenen Kampagne ein Millionen Fernsehpublikum beschert. Zusätzlich gab es dreizehn restlos ausverkaufte Sitzungen.

Beim traditionellen „Worschtobend“ am 11.11.,  der alljährlich die 5. Jahreszeit der Bohnebeitel einläutet, gab es nun schon wieder ein volles Haus. Von wegen ruhig und besinnlich im Zuge der nahenden Adventszeit. Der Abend gestaltete sich – gewiss unter Zuhilfenahme von stärkenden Mitteln wie Weck, Worscht und Woi – zu einem Narrenauftakt der besonderen Art. „Wolle mer nit“, intonierte das Saalpublikum auf Mellers Nahrungsvorschläge wie: Dinkelkeime, MĂĽsliriegel, Hirse, Spinat oder Hundsbeere.

Der Castingabend, bei dem sich wieder viele Glanzlichter am Narrenhimmel tummelten, war ein gesunder Mix aus gekonnt traditionell bewährten, aber auch neuen Gesichtern. Obligatorisch  gesetzt – ohne dem unbestechlichen  Jurypublikum und der Schlusszeichnung vom groĂźen Vorsitzenden Heinz Meller und seinem Vize Gottfried Keindl vorwegzugreifen – sind ein musikalisch genial aufgelegter Harry Borgner als „Mann von der KĂĽste“, ein tempogetrimmter Wortakrobat Horst Radelli, ein Tobias Abt als „Pizzabote“ oder ein Adi Guckelsberger in der Figur des „Nachtwächters“ mit seinen gereimten Gags und den dazugehörigen Publikumspointen. Erstmalig in der vergangenen Kampagne dabei und bestechend komisch Dr. Burghard Steger als „Rhoischnook“ und sicher gesetzt im Programm 2015 als „ganz armer Deibel“ mit seinen drei betörenden Töchtern Emma, Sabrina und Rosa. Das Attribut herausragende Qualität in Wortwitz & Sprache verdiente sich einmal mehr Bohnebeitel-Ehrenpräsident Heinz Schier – honoriert mit stehenden Ovationen. Erste zaghafte Schritte auf die Mombacher närrische Rostra wagten Kättl Feierdaach als „Callas von Speyer“, das musikalische Trio der „Meenzer Zippelkappe“ und das Blues Quartett „Blaue Katz“. Der „Worschtobend“ wurde gekonnt und  herrlich närrisch moderiert von der Bohnebeitel-Allzweckwaffe Nick Benjamin.

 

FundstĂĽcke vom Worschtobend

Offensive und defensive Variante am Buffet

Hier geht es zum "Mainzer Mix" der AZ

Bild: Peter Kossok